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Bericht Futsal Open Cup Eintracht Frankfurt

Lukas Savelev, 06.05.2013

Bericht Futsal Open Cup Eintracht Frankfurt

Mit etwas Verspätung hier der Bericht vom letzten Turnier...

Am 13. April starteten wir wieder in Frankfurt am Main an einem Turnier. 10:30 Uhr startete der Wettbewerb, bei dem u.a. auch Mannschaften wie der Bonner SC oder die uns bereits bekannten Teams Eintracht Frankfurt und Klein Gerau teilnahmen, in drei Dreier-Gruppen. Wir wurden in die Gruppe 1 gelost zusammen mit dem SV Schierstein 1913 und der Bomber Elf Rodgau. In der ersten Partie unsere Gruppe setzte sich Schierstein gegen die Bomber Elf mit 3:2 durch, wodurch wir in unserem ersten Spiel gegen Schierstein nicht verlieren durften um das Ziel „Gruppenerster“ nicht schon zu diesem Zeitpunkt hinter uns zu lassen. Die Partie begann sehr verhalten von beiden Seiten. Wir mussten uns in diesem Spiel erst einmal an die Umstände des Turnieres gewöhnen, denn man reiste nur mit 6 Feldspielern an und Anton Knaus als einzigen Torwart, der in seinem ersten Turnier nach Linz, als Stammtorhüter über das ganze Turnier hinweg seine Aufgabe sehr gut absolvierte. Zusätzlich zum veränderten Kader gab es mal wieder drastische Änderungen im Turnierreglement, wie z.B. das mehrmalige Zurückspielen zum eigenen Torhüter. Nachdem wir nun nach zögerlichem Beginn endlich im Turnier drin waren, wollten wir dies dem Gegner auch zeigen, doch mussten wir den 1:0 Rückstand erst einmal hinnehmen. Wir versuchten uns durch Rotationen im Spielaufbau Chancen zum Ausgleich zu erarbeiten, allerdings blieb es meist beim Versuch. Erst als Lukas Seiferth endlich mal freie Schussbahn hatte, gelang ihm der Ausgleich durch einen schönen Pike-Schuss in die rechte untere Ecke. Danach geschah nicht mehr viel und so endete die Partie mit 1:1. Im zweiten und letzten Gruppenspiel gegen die Bomber Elf Rodgau wollten wir den Gruppensieg klar machen. Es dauerte ein wenig bis endlich der Knoten platzte und wir wieder durch Lukas Seiferth in Führung gingen. Gegen einen konditionell unterlegenen Gegner konnten wir das Spiel schlussendlich mit 6:0, durch Ben Grunwald (1), Tom Jünemann (2) und Martin Enderlein (2), für uns entscheiden. Mit diesem Ergebniss war unser Ziel erreicht und somit mussten wir erst in der zweiten Zwischenrunde einsteigen. Dort erwartete uns das luxemburgische Team Rumelingen. Aufgrund der vorherigen Ergebnisse der zweiten Zwischenrunde wussten wir, dass uns auch ein Unentschieden zum Erreichen des Halbfinales reichen würden. Rumelingen begann das Spiel sehr druckvoll und wir beschränkten uns auf das Verteidigen und Kontern. So fiel auch die Führung von uns, als der Ball erfolgreich erkämpft, auf Ben Grunwald weitergespielt wurde und dieser nach schönem Solo erfolgreich vollendete. In Folge dieser Führung für uns, war fast nur noch Rumelingen am Drücker, doch beinahe alle Schuss- und Torversuche blieben entweder am Abwehrspieler Jünemann oder im Ballnetz hängen. Lediglich einmal kam ein Ball durch die Abwehr aufs Tor, bei dem Anton Knaus keine Abwehrchance hatte und so hieß es 1:1 Ausgleich. So stand es auch nach Abpfiff, was beiden Mannschaften zum Halbfinale reichte. Das anschließende 6-Meter-Schießen zur Ermittlung der jeweiligen Halbfinalgegner  konnten wir mit 3:2 für uns entscheiden (Grunwald, Enderlein, Seiferth trafen). Im Halbfinale standen wir der Eintracht aus Frankfurt gegenüber und wollten sie wieder einmal ärgern, um das Finale zu erreichen. Das gesamte Spiel gestaltete sich doch relativ ausgeglichen, allerdings hat es die Eintracht besser verstanden individuelle Fehler von uns zu bestrafen. So konnten sie erst durch einen völlig unbedrängten Schuss in Führung gehen um wenig später durch einen Torwartfehler auf 2:0 zu erhöhen. Durch diesen vermeidbaren Rückstand angestachelt probierten wir nun alles um doch noch das Finale zu erreichen, allerdings ohne Erfolg. Frankfurt konnte kurz vor Schluss durch einen Konter noch das 3:0 erzielen. Die Partie verloren, dennoch konnten wir viel Positives aus dieser ziehen. Stellenweise hatten wir eine sehr gute Rotation und haben durch vermeidbare Fehler die Tore kassiert, was zeigt, dass wir auf einem Level mit Mannschaften wie z.B. Eintracht Frankfurt spielen können. Im Kampf um Platz 3 spielten wir wieder gegen unseren Zwischenrundengegner Rumelingen. Wir hatten das Spiel eigentlich vorn und hinten im Griff, konnten aber keine unserer zahlreichen Chancen nutzen und mussten dann auch noch das entscheidende unglückliche Gegentor hinnehmen. Somit stand am Ende der 4. Platz zu Buche, welcher allerdings durchaus positiv betrachtet werden kann, da wir nicht im ersten Anzug zum Turnier gefahren sind und auch Spieler wie Mark Jacobsen, in seinem ersten Turnier für uns, ihr Potential gezeigt haben. Im Endspiel setzte sich unser Halbfinalgegner Eintracht Frankfurt gegen Klein Gerau durch.