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Lobeda lässt zu viele Chancen und Dreier in Kahla liegen

Stefan Hertwig, 29.04.2015

Lobeda lässt zu viele Chancen und Dreier in Kahla liegen

Die Mannschaft von SV Lobeda 77 setzte den Spitzenreiter aus Kahla früh unter Druck, und führte unter dem Dohlenstein mit 0:2! Kahla kam in der 2. Halbzeit durch 2 Joker zurück!

Im Spitzenspiel der Kreisliga zwischen den SV 1910 Kahla II und SV Lobeda 77 gab es keinen Sieger. In der ersten Hälfte schien der SV Lobeda die Punkte mit nach Hause zu nehmen – die Jenaer führten zur Halbzeit durchaus verdient schon mit 0:2. Im zweiten Durchgang aber drehte der SVK auf und kam durch Gröpler und Eberhardt noch einmal zurück.Zu Beginn- Lobeda aktiver Kahlas Coach Scholz veränderte seine Startelf nach dem 0:4 Auswärtssieg beim FC Thüringen Jena II aus der Vorwoche auf zwei Positionen. Im Zentrum der 3er Abwehrkette spielte Wohllebe für Parsche. Und Mannschaftskapitän Wagner rutschte nach seiner Verletzungspause wieder auf die Spielmacherposition zurück.

Das Spitzenspiel startete erwartungsgemäß körperbetont. Doch die Gäste aus Lobeda wirkten zu Beginn des Spiels spritziger und rasselten im Mittelfeld beherzter in die Zweikämpfe und sorgten für einen anstrengenden Arbeitstag für Schiedsrichter Seidel (Jena). Der an diesem Tag eine tolle Leistung ablieferte. Die aktivere und spielerisch bessere Mannschaft war der SV Lobeda 77, der mehr Ballbesitz vorweisen konnte, die Mehrzahl der Zweikämpfe gewann und den Weg nach vorne suchte. Der SVK agierte hingegen viel zu harmlos und zurückhaltend, störte zwar hin und wieder, brachte in der Offensive aber nichts aufs Papier. Scharfe Hereingabe, Tor! Ein Flügellauf in der 31. Spielminute sollte für die Lobedaer dann alles verändern. Meyers scharfe Hereingabe konnte Blumenstein nicht mehr entscheidend klären, und traf mit seiner verunglückten Rettungsaktion leider nur ins eigene Gehäuse zum 0:1. Im Rücken hätte der Lobedaer Stürmer Kabelitz gelauert. Die Jubelstürme der Gäste aus Lobeda waren kaum abgeebbt, da schlugen Sie erneut zu. Nach einem individuellen Abwehrfehler war Kabelitz zur Stelle. Er störte die Kahlaer Hintermannschaft früh im Spielaufbau und profitierte von einem Schnitzer von Wohllebe. Allein vorm Tor brachte er den Ball im Kahlaer-Gehäuse leicht zum 0:2 unter. Wer die Hoffnung hatte, dass Kahla nun aufwachte, wurde bitter enttäuscht. Den Kahlaern gelang in der Vorwärtsbewegung nahezu nichts. Ein Distanzschuss von Wagner blieb die einzig nennenswerte Aktion des Gastgebers. Auf der anderen Seite arbeitete der SV Lobeda am 3:0. Entsprechend nahm Lobeda eine verdiente 2:0 Führung mit in die Pause.

Trainer Scholz mit glücklichen Händchen und toller Moral des Spitzenreiters in der 2. Halbzeit. Das Trainerduo Scholz/Stellenberger war mit dem Auftreten ihrer Mannschaft nicht zufrieden und schickte mit Wiederbeginn Gröpler für Wohllebe auf den Rasen. Der SVK war in der Folge griffiger und traute sich offensiv mehr zu. Das eröffnete dem SVL allerdings gute Kontermöglichkeiten, doch diese blieben ungenutzt. Dies sollte sich wenig später rächen. Nach einer Ecke von Wagner stand der Eingewechselte Gröpler am langen Pfosten goldrichtig und schob zum 1:2 Anschlusstreffer ein (50.). Der SVK war plötzlich wieder dran und witterte seine Chance. Lobeda war fortan nur mit Defensivaufgaben beschäftigt. Elf Jenaer stemmten sich nun gegen die anrollenden Angriffswellen der Kahlaer.  Busch und Bottner hatten die Möglichkeit zum Ausgleichstreffer. In der 61. Spielminute dann der nächste entscheidende Spielerwechsel der Kahlaer. Eberhardt greift für Rudolph in das Geschehen ein. Dieser war es auch der kurze Zeit später für den viel umjubelten Ausgleichstreffer sorgte. Nach schöner Balleroberung auf der linken Seite, schloss er per Distanzschuss aus 17 Metern zum 2:2 ab. Lobeda verbarrikadierte sich in der Schlussphase vor dem eigenen Sechzehner und stellte die Räume dort erfolgreich zu. Kahla kam in Folge dessen kaum noch zu nennenswerten Tormöglichkeiten. Lobeda lauerte indes auf Konter. Die Uhr tickte also erbarmungslos runter. In hitzigen Schlussminuten passierte dann nichts mehr- es blieb beim Unentschieden. Kahla II belohnte sich in Hälfte zwei mit einer klasse Mannschaftsmoral und kämpfte sich so wieder ins Spiel zurück. Am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden.


Quelle:www.fanreport.com