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Ein Filmstar zur Weihnachstfeier der F2...

Maik Peuker, 20.12.2016

Ein Filmstar zur Weihnachstfeier der F2...

Zur Weihnachtsfeier der F2-Junioren des SV Lobeda 77 kam ein echter Filmstar: Bennet Meier, Torwart der „Wilden Kerle“

Der Schauspieler Bennet Meier aus dem Film "Die wilden Kerle" war der Stargast bei der Weihnachtsfeier der F2-Junioren von Lobeda 77. Die Jenaer Talente zogen dafür extra ihre neuen Trikots an. Foto: Jürgen Scheere

 

Jena. Nick Hottenrott ist merklich aufgeregt. Fast mehr als seine Jungs vom SV Lobeda 77. Die F2-Junioren trainiert er – und das mit ganz viel Leidenschaft. Zur Weihnachtsfeier hat er sich für sein Team etwas ganz besonderes ausgedacht: einen Stargast verpflichtet. Einen echten Fußball-Experten. "Ich will mal schauen, ob er schon da ist", sagt Hottenrott und grinst. "Der steht doch schon da. Ich hab‘ ihn gesehen", ruft ihm ein Knirps hinterher. Tatsächlich: Die Türe öffnet sich und da kommt er herein: Bennet Meyer, 13 Jahre alt, Thüringer – und Torwart im Film "Die Wilden Kerle".

Von den Jungs und Mädchen, Mamas und Papas gibt‘s einen wahrlich herzlichen Applaus – und Bennet Meyer darf als Erstes jedem kleinen SV-Lobeda-Star sein neues Trikot überreichen. Auf dem ist der Spruch der "jungen wilden Kerle von Lobeda 77". Weil man selbst eben "jung und wild" sei, wie Hottenrott sagt. "Wir waren mit der ganzen Mannschaft im Kino, als der Film rauskam", berichtet der Nachwuchstrainer.

Im Film verkörpert Bennet den Torwart Finn – "Im richtigen Leben spiele ich auch Fußball. Bei mir im Dorf. Da bin ich Verteidiger", erzählt er. Er habe natürlich schon früher die "Wilden Kerle"-Filme geschaut, immerhin gibt es ja schon einige davon. Vor allen Dingen die Eltern haben dann einige Fragen an den jungen Mann: Ob er von der Schule für die Dreharbeiten freigestellt würde. Ja, für etwa vier Wochen, entgegnet er. Schauspielunterricht oder Sprachunterricht habe er nicht genommen. "Beim Dreh sind auch immer Coaches dabei, die die Szenen mit einem üben", sagt er.

Und dann gibt‘s noch Autogramme, ein gemeinsames Erinnerungsfoto und ganz viele einzelne Bilderwünsche. Das Lobedaer Team hat auch ein kleines Präsent für seinen Stargast: ein signiertes Mannschaftsbild des Jenaer Teams.

Mit Applaus geht es dann für den jungen Herren wieder nach Hause. Einer hat vorher doch noch eine Frage: Was denn der Lieblingsverein sei? "In der Bundesliga ist das der FC Bayern München", sagt Meyer. Der Meister, natürlich.

Michael Ulbrich / 20.12.16

Quelle: OTZ online